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04.03.2026
09:00 Uhr
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Mit 4,3 Zoll passt das E-Book-Lesegerät von Xteink in fast jede Hosentasche. Mit der richtigen Firmware lässt sich das Potenzial des schwachen ESP32 ausreizen.

„Jeder dritte Krebspatient stirbt nicht an Krebs, sondern an Mangelernährung“, sagt die Onkologin Jutta Hübner. imago images / imagebroker
Bildschirme werden immer größer, vom Fernseher bis zum Smartphone. Selbst E-Book-Reader kommen auf 6 bis 10 Zoll Bildschirmdiagonale. Trotzdem vermissen viele Kunden handliche Displays. Gehören Sie dazu? Dann ist der Xteink X4 vielleicht ein Gerät für Sie: Der chinesische E-Book-Reader kommt auf gerade einmal 4,3 Zoll (ca. 11 cm) Bildschirmdiagonale – und ist damit noch kompakter als ein Reclam-Heft.
Der 74 Gramm leichte X4 verschwindet also in der Brusttasche des Hemdes oder der Hosentasche der Jeans. Dank einer magnetischen Rückseite soll er an der Rückseite von MagSafe- und Qi-2-kompatiblen Smartphones haften und so immer dabei sein. Mit der Handlichkeit gehen auch viele Kompromisse einher: Die Auflösung des E-Ink-Displays ist vergleichsweise niedrig, Features wie Touch-Bedienung und Hintergrundbeleuchtung fehlen.
Im Test stellen wir den winzigen E-Book-Reader auf die Probe und prüfen, ob das Format nur ein Gimmick oder tatsächlich alltagstauglich ist. Außerdem erklären wir, wie Sie dank einer aktiven Community mit nützlichen Open-Source-Tools noch mehr aus dem X4 herausholen. Und wir beantworten abschließend die Frage, ob es wirklich nur auf die Größe ankommt.